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Reitstadion
Gera-Milbitz vom 10. bis 13. Juli
2008
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Kreutzmann kann nur einer schlagen: Kreutzmann
Gera – Der Sieg
kam im richtigen Moment: Jörg Kreutzmann aus Kasseburg – bei den
Deutschen Meisterschaften in Balve der Pechvogel des Finales –
hat sich beim Reitturnier GERA INTERNATIONAL 2008 den mit 25.000
Euro dotierten Großen Preis der Deutschen Kreditbank, die
Hauptprüfung der vier Turniertage, gesichert. Mit dem zehn Jahre
alten Hannoveraner Wallach Goshawk, der stets ein wenig im
Schatten des Belgiers Sauternes ter Vlucht steht, blieb
Kreutzmann in 43,51 Sekunden fehlerfrei und – verwies sich
selbst auf den zweiten Rang: Kreutzmann gelang das
außergewöhnliche Kunststück mit zwei Pferden die ersten beiden
Plätze zu belegen. Möglich wurde das nur durch das nationale
Reglement, das den Start mit zwei verschiedenen Pferden im
Großen Preis zuläßt: „Das war für mich eine einmalige und auch
eine einzigartige Sache, daß ich in einem Großen Preis die
ersten beiden Plätze belege“, freute sich der Holsteiner nach
dem gelungenen Coup.
Da staunten auch die Kollegen: Dritter wurde Felix Haßmann aus
Lienen mit Claim Collin, Rang vier ging an Holger Wulschner
(Groß Viegeln) mit dem neun Jahre alten Rheinländer Le Beau.
Etliche andere kamen fehlerbehaftet aus dem Parcours, zum
Beispiel Markus Beerbaum (Thedinghausen), der mit El Paso drei
Abwürfe kassierte, Derbysieger Andre Thieme (Plau), der die
junge Katie Riddle nicht ohne Fehler durch den Umlauf bekam oder
auch Mylene Diederichsmeier (Steinhagen), die den Großen Preis
in Gera 2006 gewann aber diesmal mit Konni nur Platz 18 belegte.
Für den 40 Jahre alten Profi, der seine Pferde auf der
Reitanlage Schröder in Schretstaken trainiert, kam der
Doppelerfolg wie gerufen. Mit Sauternes ter Vlucht, der in Gera
Platz zwei hinter dem Stallgenossen Goshawk belegte, erlitt der
Reiter in einer kniffeligen Linie im DM-Finale einen Einbruch,
der zunächst mal Vertrauen kostete. Sauternes ter Vlucht kam
schon als Sensibelchen in den Stall Kreutzmann, entwickelte sich
jedoch stetig und solide nach oben. „Gera ist für mich eine
Station, um ihm wieder Selbstvertrauen zu geben, ihn vorsichtig
wieder aufzubauen,“ erklärte Kreutzmann schon vor der Abreise
nach Thüringen.
Begeistert waren die rund 6500 Zuschauer am Schlusstag auch vom
Finale des Bioranch Youngster Cup 2008 für 7- und 8-jährige
Pferde in Gera: Das konnte Markus Beerbaum mit dem achtjährigen
Westfalen-Wallach Rastellie für sich entscheiden. In der
entscheidenden Stechrunde blieb er fehlerfrei in 31,49 Sekunden
und verwies damit Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) und
Anuberta auf den zweiten Rang. Dritter in dieser für den
Pferde-Nachwuchs wichtigen Prüfung wurde der Ägypter Nayel
Nasser mit Amazon.
Eine vorbildliche Premiere erlebte in Gera der European
Youngster Cup 2008, der zum ersten Mal in der thüringischen
Pferdemetropole gastierte: Sieger im Preis der Molkerei Niesky
wurde Frederik Knorren vom Reitverein Würselen 1925 mit Bravour
van`t Keizershof fehlerfrei in 40,31 Sekunden in der
Siegerrunde. Er verwies damit Felix Ha?mann und Caetano auf den
zweiten Rang.
Eine positive Turnierbilanz zog am Ende auch der Veranstalter
Volker Wulff, der sich über insgesamt 15 000 Zuschauer an den
vier Turniertagen freuen konnte. Für das kommende Jahr kündigte
er einen weiteren Ausbau der Veranstaltung mit einem veränderten
Konzept an. |
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Alles
Tobi Meyer! Vier Siege für den Augsburger Youngster
Nach seinen zwei
Siegen am Freitag war Tobias Meyer aus dem Stall Puschak in
Augsburg auch am Sonnabend der überragende Reiter beim Turnier
GERA INTERNATIONAL 2008: sowohl in der Hauptprüfung – einem
Drei-Sterne-Springen der Klasse mit Stechen als auch im Preis
der Zukunft war der Berufsreiter, der zuvor in Lastrup auf dem
Gestüt Sprehe eine Ausbildung gemacht hat und dann in Dallgow
auf der Anlage der Familie Diederichsmeyer tätig war, nicht zu
schlagen.
Gleich mit zwei Pferden hatte sich Meyer für das Stechen
qualifiziert und schafft mit der neunjährigen französischen
Stute Lara de Safray dann den Sieg in dem schweren Springen
fehlerfrei in 35,48 Sekunden. Damit verwies er Gilbert Boeckmann
und Olivia in 36,45 Sekunden auf den zweiten Rang. Boeckmann
lobte die Stute, die seit Balve pausiert hatte: „Sie geht hier
das erste Mal wieder nach einer kleinen Verletzung – ich hatte
nicht gehofft, daß es von Anfang an hier so gut laufen wird“,
erklärte der 48jährige Lastruper Berufsreiter. Zumal Boeckmann
sich in Gera nicht allein auf das Reiten konzentrieren kann –
zusätzlich ist er seit 18 Monaten auch australischer
Nationaltrainer und hat zwei seiner Schützlinge auf dem Weg nach
Hongkong mit nach Gera gebracht: „Beide zeigen sich hier sehr
erfolgreich – jetzt geht es bis zum Abflug am 4. August in die
Quarantäne in Holland“, kündigte Boeckmann an.
Der dritte Rang in dem Springen blieb in der Region: Michael
Kölz kam mit Lewinski, einem sächsischen Staatshengst aus
Moritzburg, in 36,61 Sekunden ebenfalls fehlerfrei ins Ziel. Der
gebürtige Schwabe Kölz ist seit sieben Jahren als Bereiter und
Landwirt in Sachsen tätig und eines steht für ihn fest: „Ich
bleibe auch in Zukunft in Sachsen!“ Dabei wird er auf Lewinski
wegen der Erfolge wohl häufiger verzichten müssen: „Wenn er in
Moritzburg im Deckeinsatz ist, steht er mir für den Sport
natürlich nicht zur Verfügung.“
Wie überlegen Tobias Meyer in Gera agierte, das zeigte er auch
im anschließenden Preis der Zukunft – einer Serie, die von fünf
privaten Mäzenen durchgeführt wird und jungen Nachwuchsreitern
Starts bei Top-Turnieren garantieren soll: mit der achtjährigen
Sachsen-Anhaltiner Stute Burgherrin gewann er auch diese Prüfung
in 37,38 Sekunden in der Siegerrunde und war damit mehr als 2,5
Sekunden schneller als der Münchner zweitplazierte Kristian
Kniha und Lord Clover. Der dritte Platz ging an die Dallgower
Amazone Mynou Diederichsmeyer und Atout, die für ihre
fehlerfreie Runde 40,79 Sekunden benötigten.
„Ein Jahr nach der DM haben wir mit GERA INTERNATIONAL 2008 ein
hervorragendes Turnier hier am Laufen, das zeigen die tollen
sportlichen Leistungen und das zeigt auch der Zuschauerzuspruch
bei diesem Turnier“, freut sich Volker Wulff: „Die Bedingungen
für den Sport, für Pferde und für Reiter sind hier
hervorragend.“
Nach dem Sport gingen noch einige Top-Reiter fremd: bei der
traditionellen Turnierparty im zweistöckigen VIP-Zelt wurde
gemeinsam der Sieg von Meredith-Michaels-Beerbaum geschaut.
Am Sonntag wird das Turnier in dem traditionsreichen Stadion
Gera-Milbitz fortgesetzt – Höhepunkt ist dann der Große Preis
der Deutschen Kreditbank – der wird auch in der Zeit von 15:00
bis 15:50 beim MDR in der Sendung MDR Sport im Osten gezeigt.
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Pferdesport und Fussball – Reiter zeigen Spitzenleistungen
Mit einem Erfolg
für eine Thüringer Reiterin ist das Turnier Gera International
in das Jahr 2008 gestartet: zum Auftakt der Mitteldeutschen Tour
konnte sich Julia Mackerodt mit Chrysanthus durchsetzen. Sie
gewann die Springprüfung der Klasse M fehlerfrei in 53,05
Sekunden und war damit mehr als 1,5 Sekunden schneller als die
zweitplatzierte Mynou Diederichsmeier aus Dallgow mit Atou in
54,61 Sekunden. Dritter wurde der ehemalige Derby-Sieger Holger
Wulschner (Groß Viegeln) mit Coeur de Lion ebenfalls fehlerfrei
in 55,64 Sekunden.
Die 20jährige Agrar-Studentin Mackerodt kommt aus Immenrode vor
den Toren Nordhausens und gehört zu den talentiertesten Reiter
in Thüringen. Neben dem Reitsport studiert sie im zweiten
Semester in Göttingen und möchte später einmal den elterlichen
Hof übernehmen – damit scheint Reitsport-Know-How für Thüringen
auf Dauer gesichert.
Auch im Gera-International-Cup – einer Stilspringprüfung der
Klasse L – ging der Sieg an einen Amazone: Lydia Tischer vom
Reitverein Deutschlandhalle Berlin präsentierte ihr Pferd am
besten und siegte mit der Wertnote 8,2! Den Preis der Molkerei
Niesky – Auftakt zum European Youngster Cup in Gera – entschied
der Ägypter Nayel Nasser mit Ophelia für sich. Auf den zweiten
Platz kam Kristian Kniha mit Picco, dritter wurde Frederik
Knorren mit Polido – alle drei kamen ohne Strafpunkte ins Ziel.
Ein Klassiker bei den Turniertagen in Gera ist schon seit Jahren
das Fussball-Spiel der Reiter gegen das Organisations-Team des
Veranstalters En Garde Marketing. Diesmal machte sich das Fehlen
von Turnier-Organisator Volker Wulff auf Seiten des Orga-Teams –
die Reiter gewannen mit 7:1 nach regulärer Spielzeit und
entschieden auch das Elfmeter-Schießen, auf das sich beide Teams
jedes Jahr schon traditionell aus „Fairness-Gründen“ einigen mit
6:1 für sich. Spielmacher bei den Reitern war einmal mehr der
durchaus talentierte Derby-Sieger Andre Thieme, erfolgreichster
Torschütze auf Reiter-Seite war Matthias Weber. Beim
abschließenden „Auslaufen“ bei einem Wernesgrüner Pils stand
eins schon fest: Die Revanche wird es beim Turnier GERA
INTERNATIONAL 2009 im Geraer Reiterstadion geben.
Comtainment.de |
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Gera
International – Pferdesport pur auf Thüringens schönstem
Turnierplatz |
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Mit 19
Wettbewerben vom PARTNER PFERD Junior-Cup bis zum Großen Preis
der Deutschen Kreditbank lockt das Reitturnier Gera
International vom 10. bis 13. Juli ins Stadion an der Weißen
Elster und verspricht ein sportlich spannendes Wochenende im
Parcours. Das verdeutlicht allein schon die Teilnehmerliste,
denn es ist ein an der Spitze ausgeglichenes Feld, das bei Gera
International antritt. Favoriten? Da gibt es gleich mehrere
Kandidaten: Etwa den Nationenpreisreiter Holger Wulschner aus
Groß Viegeln, Achter im Großen Preis von Aachen, Markus Beerbaum
(Thedinghausen) und Mylene Diederichsmeier (Steinhagen), die
2006 den Großen Preis in Gera für sich entschied. Felix Haßmann
(Lienen) zählt dazu, der zweimalige Derbysieger Andre Thieme (Plau),
Jörg Kreutzmann aus dem schleswig-holsteinischen Kasseburg und
auch Philipp Schober aus Rothenburg in Sachsen.
Den sportlichen Auftakt für das mit insgesamt rund 100.000 Euro
dotierte Reitturnier Gera International bestimmen die jungen
Reiterinnen und Reiter bis 25 Jahre. Punkt 11.30 Uhr geht es am
Donnerstag, dem 10. Juli, mit einer Springprüfung Kl. M für die
internationalen Youngster los. Der Gera International Cup, die
Mitteldeutsche Tour und das Warm Up der Gäste aus Deutschland
und ganz Europa gewähren dann bereits den ersten Ausblick auf
den Sport im Reitstadion Gera-Milbitz für die kommenden Tage.
Punkt 18.20 Uhr erfolgt der Anpfiff für das Traditionsereignis
in Gera: Das legendäre Fussballspiel der Reiter gegen das
Organisationsteam. Besonderes Augenmerk wird dabei auf dem
zweimaligen Derbysieger Andre Thieme liegen, denn der
Mecklenburger kann erstklassig mit dem runden Leder umgehen….
Der Freitag birgt die ersten Qualifikationsprüfungen der
mittleren und Großen Tour und des internationalen Bioranch
Youngster-Cups der sieben und acht Jahre alten Pferde, der am
Samstag mit der zweiten Qualifikation fortgesetzt wird und am
Sonntag sein Stationsfinale erlebt. Zu den Glanzlichtern zählen
außerdem die Qualifikation im PARTNER PFERD
European Youngster Cup U25 und der Preis der Sportpferde
Nagel-Tornau – Preis der Zukunft der jungen Reiter. Mit Spannung
erwartet wird am Samstag auch der Preis der Sparkasse Gera-Greiz
mit einem rasanten Zeitspringen der Kl. S und das Drei-
Sterne-S- Springen mit Stechen in der Großen Tour, deren Finale
am Sonntag der mit 25.000 Euro dotierte Große Preis der
Deutschen Kreditbank ist. Übrigens – es ist fast genau ein Jahr
her, das die DKB in Gera ihr Reitsportengagement begonnen hat
und seither kontinuierlich ausbauen konnte. Und – es ist auch
ziemlich genau 25 Jahre her, dass das Reitstadion Gera-Milbitz
zum Schauplatz des internationalen Pferdesports wurde: 1983 ist
in Gera erstmals ein CHI ausgetragen worden. |
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Gera International –
Treffpunkt Thüringen
Plätze topp, Infrastruktur erprobt, Publikum pferdebegeistert –
all das sind die Faktoren, die das thüringische Gera zu einem
festen Bestandteil des internationalen Sportkalenders gemacht
haben. Und so wird das feine Turnier an der Weißen Elster 2008
wieder Standort eines CSN – also einer nationalen Veranstaltung
mit internationaler Besetzung – nachdem 2007 die Deutschen
Meisterschaften im Stadion Gera-Milbitz stattfanden.
Vom 10. bis 13. Juli treffen sich diesmal dort Reiterinnen und
Reiter aus allen Teilen der Welt. Gera ist mit dem Termin im
Juli eine der letzten internationalen Stationen vor dem Beginn
der olympischen Reiterwettkämpfe im August in Hongkong und die
Erfahrung lehrt, dass Thüringens größtes Turnier dann besonders
verlockend für den „Rest der Welt“ ist, lässt es sich dort doch
hervorragend unter Wettkampfbedingungen „trainieren“
Tolle Verpackung
Ringsherum lässt es sich trefflich bummeln in der Ausstellung,
Kaffeetrinken und essen gehen am Abreiteplatz steht bei Aktiven
und Zuschauern ganz hoch im Kurs und zusätzlich birgt Gera
International stets ein paar typische Specials. So wird am
Vorabend des internationalen Reitsportevents Fussball gespielt –
ausgiebig, voller Leidenschaft und immer besser. Die Partys im
großen, schneeweißen Festzelt sind legendär, denn immer mal
wieder steht Karaoke auf dem Programm.
Anspruchsvolles Programm
Internationaler Springsport trifft auf die Asse der Region – so
ist die kurze Formel für das Konzept. Weil von nix bekanntlich
nix kommt, ist Gera International immer auch Station und Ziel
der Nachwuchsreiter und der Springsportasse aus den ostdeutschen
Bundesländern. Der PARTNER PFERD CUP ist integriert, die
Junioren und Jungen Reiter dürfen sich beweisen, denn
internationale Turniere bieten die Chance zu lernen, sich zu
zeigen und in den großen Sport hinein zu schnuppern.
Dazu gehört – ganz klar – die Präsenz anspruchsvoller Prüfungen
wie etwa der Große Wernersgrüner Preis oder das Championat von
Gera. Letzteres gewann 2006 bei Gera International Otto Becker (Albersloh)
und einen Tag später trumpften die Frauen auf: Siegerin Mylene
Diederichsmeier (Steinhagen), Meredith Michaels-Beerbaum
(Thedinghausen) und Noora Pentti (Finnland). Da haben die
„Jungs“ was aufzuholen 2008…… |
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